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DESCRIPTION:Darum geht’s \n„Wer hat meinen Vater umgebracht“ verbindet politisches Theater mit digitaler Medienkunst und inklusiven Arbeitsweisen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Édouard Louis verknüpft die Inszenierung persönliche Biografie mit messerscharfer soziologischer Analyse. In klarer\, unnachgiebiger Sprache wird gezeigt\, wie politische Entscheidungen Lebensläufe prägen. Die soziale Realität\, die Louis beschreibt\, spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in Deutschland wider\, vom Abbau sozialer Sicherungssysteme bis hin zur wachsenden gesellschaftlichen Spaltung. \nDarum musst du rein \nVier Schauspielende in einem ständigen Wechsel zwischen Opfer-\, Täter- und Zeug*innenrollen machen sichtbar\, wie tief soziale Herkunft und ökonomische Gewalt in uns verankert sind .. Die Inszenierung macht die harten Fakten politischer Verantwortung sinnlich erfahrbar und schafft einen Ort kollektiver Verantwortung. Hier wird Solidarität nicht nur als Wort\, sondern als einziges utopisches Mittel begriffen\, um die Spirale unterdrückender Gewalt endlich zu durchbrechen. \nPssst! \nÉdouard Louis gilt als einer der wichtigsten jungen Intellektuellen Frankreichs. Seine Texte sind radikal ehrlich und beschreiben die wachsende gesellschaftliche Spaltung. Diese Produktion verleiht  Louis’ Texten eine neue Aktualität und Dringlichkeit\, die in der für Björn Gabriel typischen Live-Film-Theater-Ästhetik sinnlich erfahrbar wird. \nRegie\, Konzept & Dramaturgie: Björn Gabriel | Videoart & Sound Design: Jan van Putten | Ausstattung & Kostümbild: Anna Marienfeld | Schauspiel: Felix Höfner\, Jona Krispin\, Lucas Rosenberg\, Jan Dziobek\, Anna Möbus | Produktionsleitung: Elena Lohmann | Regieassistenz: Katharina Rettich | Entstanden in Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival \nTickets \nLIVESTREAM
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DESCRIPTION:Ausgezeichnet mit dem Kölner Theaterpreis 2024 \n4 Perfomer*innen treten an gegen eine vollständig durchdigitalisierte Maschinenwelt. Was wird bestehen bleiben – der menschliche Faktor\, mit seiner Fehlbarkeit\, seiner Endlichkeit\, seiner Phantasie und seinen flammenden Herzen…. Oder muss man sich einer Unerbittlichkeit der Algorithmen ergeben? \nUnd\, ja\, selbstredend geht es auch um Überlebensstrategien in Zeiten überbordender Inhaltslosigkeit. \n„70 prall gefüllte Minuten (…) packende Performance“\nVirtuos und mit vitaler Spielfreude stürzt sich das Trio auf der Bühne ins Getümmel“\n„hinreißend komisch gespielt“\n(Kölner Stadtanzeiger) \nAuszug aus der Laudatio Theaterpreis 2024: \n„In „Hyperformance“ zeigt eine Abendgesellschaft in aufgekratzter Partystimmung\, die herausgeputzten Damen mit Diadem im Haar als Referenz an die schillernde Dandy-Dekadenz des „Großen Gatsby“\, der Mann im coolen Disco-Macho-Outfit. Der Gastgeber „Johnny“ ist allerdings abwesend und nur auf der Leinwand zugeschaltet. Ein erster Überläufer im Kampf\, Mensch gegen Maschine? Noch agiert die abendliche Runde tapfer gegen die Macht der Algorithmen\, versucht Grenzen zu ziehen zwischen der Realität und der digitalen Welt. Ein scheinbar hoffnungsloses Unterfangen\, denn der Kontrollverlust angesichts einer erdrückenden digitalen Dominanz ist mit Händen greifbar. Bleibt nur beißender Sarkasmus und eine Spur von Selbstironie\, mit der sich in Zeiten der digitalen Dekadenz noch ein Rest von Selbstbehauptung suggerieren lässt. Immer verzweifelter verteidigt die kleine Schar auf der Bühne als letzter Außenposten der analogen Welt den Anspruch auf Amüsement. Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“. scheint sich im Wettstreit der Dystopien gegen George Orwells „1984“ durchzusetzen. Es braucht keine Zensur als Kontrolle\, die Macht der Algorithmen regiert mit subtiler Logik und die Abendgesellschaft ist fest entschlossen\, sich in den Abgrund zu amüsieren. Virtuos und mit vitaler Spielfreude stürzt sich das Trio auf der Bühne ins Getümmel. Positive Affirmationen sind gefragt\, allerdings in bitte schön nicht mehr als 280 Zeichen\, alles darüber führt eh zur Überforderung. \nDann doch lieber mit erotischem Verve auf dem Vulkan getanzt\, bis der Schweiß den Beweis bringt\, dass man noch real ist. Und Johnny\, den die Partygesellschaft eh als unzuverlässigen Entertainmentfaktor ausgemacht hat\, ist auf der Leinwand in der Zwischenzeit bei den „digitalen Klerikalen“ gelandet\, hinreißend komisch gespielt im Video von Anna Marienfeld und Dominik Hertrich. „Let it Flow“ ist der Leitspruch dieser Medien-Missionare\, die auf Content und nicht auf Fakten vertrauen. „Stopft die Mankind voll mit Unterhaltung. Und sie werden denken\, dass sie denken ohne sich zu bewegen. Und sie werden glücklich sein.“\, heißt es im Stück. Diesem gefährlichen „Glücksrad“ mit kluger Kritik und hinreißender Performance Sand ins Getriebe zu werfen\, gelingt in „Hyperformance“ auf grandiose Art und Weise.“ (mehr lesen) \nText\, Regie: Björn Gabriel | Kostüm\, Produktion: Anna Marienfeld | Choreographie: Ensemble | Vision & Sound: Jan van Putten & Christian Hoßbach | Performance: Milena Cestao\, Marco Sprinz\, Lucia Schulz\, Tommaso Tessitori\, Dominik Hertrich\, Anna Marienfeld | Regieassistenz\, Lichtgestaltung: Mirko Krejci \nGefördert durch: \nKulturamt der Stadt Köln\, Kulturamt der Stadt Bonn\, Regionales Kulturprogramm NRW\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen\, Bezirksvertretung Nippes\, RheinEnergieStiftung Kultur\, Regionalverband Ruhr\, Streamdust.tv \nTickets
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DESCRIPTION:Ausgezeichnet mit dem Kölner Theaterpreis 2024 \n4 Perfomer*innen treten an gegen eine vollständig durchdigitalisierte Maschinenwelt. Was wird bestehen bleiben – der menschliche Faktor\, mit seiner Fehlbarkeit\, seiner Endlichkeit\, seiner Phantasie und seinen flammenden Herzen…. Oder muss man sich einer Unerbittlichkeit der Algorithmen ergeben? \nUnd\, ja\, selbstredend geht es auch um Überlebensstrategien in Zeiten überbordender Inhaltslosigkeit. \n„70 prall gefüllte Minuten (…) packende Performance“\nVirtuos und mit vitaler Spielfreude stürzt sich das Trio auf der Bühne ins Getümmel“\n„hinreißend komisch gespielt“\n(Kölner Stadtanzeiger) \nAuszug aus der Laudatio Theaterpreis 2024: \n„In „Hyperformance“ zeigt eine Abendgesellschaft in aufgekratzter Partystimmung\, die herausgeputzten Damen mit Diadem im Haar als Referenz an die schillernde Dandy-Dekadenz des „Großen Gatsby“\, der Mann im coolen Disco-Macho-Outfit. Der Gastgeber „Johnny“ ist allerdings abwesend und nur auf der Leinwand zugeschaltet. Ein erster Überläufer im Kampf\, Mensch gegen Maschine? Noch agiert die abendliche Runde tapfer gegen die Macht der Algorithmen\, versucht Grenzen zu ziehen zwischen der Realität und der digitalen Welt. Ein scheinbar hoffnungsloses Unterfangen\, denn der Kontrollverlust angesichts einer erdrückenden digitalen Dominanz ist mit Händen greifbar. Bleibt nur beißender Sarkasmus und eine Spur von Selbstironie\, mit der sich in Zeiten der digitalen Dekadenz noch ein Rest von Selbstbehauptung suggerieren lässt. Immer verzweifelter verteidigt die kleine Schar auf der Bühne als letzter Außenposten der analogen Welt den Anspruch auf Amüsement. Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“. scheint sich im Wettstreit der Dystopien gegen George Orwells „1984“ durchzusetzen. Es braucht keine Zensur als Kontrolle\, die Macht der Algorithmen regiert mit subtiler Logik und die Abendgesellschaft ist fest entschlossen\, sich in den Abgrund zu amüsieren. Virtuos und mit vitaler Spielfreude stürzt sich das Trio auf der Bühne ins Getümmel. Positive Affirmationen sind gefragt\, allerdings in bitte schön nicht mehr als 280 Zeichen\, alles darüber führt eh zur Überforderung. \nDann doch lieber mit erotischem Verve auf dem Vulkan getanzt\, bis der Schweiß den Beweis bringt\, dass man noch real ist. Und Johnny\, den die Partygesellschaft eh als unzuverlässigen Entertainmentfaktor ausgemacht hat\, ist auf der Leinwand in der Zwischenzeit bei den „digitalen Klerikalen“ gelandet\, hinreißend komisch gespielt im Video von Anna Marienfeld und Dominik Hertrich. „Let it Flow“ ist der Leitspruch dieser Medien-Missionare\, die auf Content und nicht auf Fakten vertrauen. „Stopft die Mankind voll mit Unterhaltung. Und sie werden denken\, dass sie denken ohne sich zu bewegen. Und sie werden glücklich sein.“\, heißt es im Stück. Diesem gefährlichen „Glücksrad“ mit kluger Kritik und hinreißender Performance Sand ins Getriebe zu werfen\, gelingt in „Hyperformance“ auf grandiose Art und Weise.“ (mehr lesen) \nText\, Regie: Björn Gabriel | Kostüm\, Produktion: Anna Marienfeld | Choreographie: Ensemble | Vision & Sound: Jan van Putten & Christian Hoßbach | Performance: Milena Cestao\, Marco Sprinz\, Lucia Schulz\, Tommaso Tessitori\, Dominik Hertrich\, Anna Marienfeld | Regieassistenz\, Lichtgestaltung: Mirko Krejci \nGefördert durch: \nKulturamt der Stadt Köln\, Kulturamt der Stadt Bonn\, Regionales Kulturprogramm NRW\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen\, Bezirksvertretung Nippes\, RheinEnergieStiftung Kultur\, Regionalverband Ruhr\, Streamdust.tv \nTickets
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SUMMARY:WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT
DESCRIPTION:Darum geht’s \n„Wer hat meinen Vater umgebracht“ verbindet politisches Theater mit digitaler Medienkunst und inklusiven Arbeitsweisen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Édouard Louis verknüpft die Inszenierung persönliche Biografie mit messerscharfer soziologischer Analyse. In klarer\, unnachgiebiger Sprache wird gezeigt\, wie politische Entscheidungen Lebensläufe prägen. Die soziale Realität\, die Louis beschreibt\, spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in Deutschland wider\, vom Abbau sozialer Sicherungssysteme bis hin zur wachsenden gesellschaftlichen Spaltung. \nDarum musst du rein \nVier Schauspielende in einem ständigen Wechsel zwischen Opfer-\, Täter- und Zeug*innenrollen machen sichtbar\, wie tief soziale Herkunft und ökonomische Gewalt in uns verankert sind .. Die Inszenierung macht die harten Fakten politischer Verantwortung sinnlich erfahrbar und schafft einen Ort kollektiver Verantwortung. Hier wird Solidarität nicht nur als Wort\, sondern als einziges utopisches Mittel begriffen\, um die Spirale unterdrückender Gewalt endlich zu durchbrechen. \nPssst! \nÉdouard Louis gilt als einer der wichtigsten jungen Intellektuellen Frankreichs. Seine Texte sind radikal ehrlich und beschreiben die wachsende gesellschaftliche Spaltung. Diese Produktion verleiht  Louis’ Texten eine neue Aktualität und Dringlichkeit\, die in der für Björn Gabriel typischen Live-Film-Theater-Ästhetik sinnlich erfahrbar wird. \nRegie\, Konzept & Dramaturgie: Björn Gabriel | Videoart & Sound Design: Jan van Putten | Ausstattung & Kostümbild: Anna Marienfeld | Schauspiel: Felix Höfner\, Jona Krispin\, Lucas Rosenberg\, Jan Dziobek\, Anna Möbus | Produktionsleitung: Elena Lohmann | Regieassistenz: Katharina Rettich | Entstanden in Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival \nTickets \nLIVESTREAM
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