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SUMMARY:Wer hat meinen Vater umgebracht
DESCRIPTION:In Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival\nDarum geht’s \n„Wer hat meinen Vater umgebracht“ verbindet politisches Theater mit digitaler Medienkunst und inklusiven Arbeitsweisen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Édouard Louis verknüpft die Inszenierung persönliche Biografie mit messerscharfer soziologischer Analyse. In klarer\, unnachgiebiger Sprache wird gezeigt\, wie politische Entscheidungen Lebensläufe prägen. Die soziale Realität\, die Louis beschreibt\, spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in Deutschland wider\, vom Abbau sozialer Sicherungssysteme bis hin zur wachsenden gesellschaftlichen Spaltung. \nDarum musst du rein \nVier Schauspielende in einem ständigen Wechsel zwischen Opfer-\, Täter- und Zeug*innenrollen machen sichtbar\, wie tief soziale Herkunft und ökonomische Gewalt in uns verankert sind .. Die Inszenierung macht die harten Fakten politischer Verantwortung sinnlich erfahrbar und schafft einen Ort kollektiver Verantwortung. Hier wird Solidarität nicht nur als Wort\, sondern als einziges utopisches Mittel begriffen\, um die Spirale unterdrückender Gewalt endlich zu durchbrechen. \nPssst! \nÉdouard Louis gilt als einer der wichtigsten jungen Intellektuellen Frankreichs. Seine Texte sind radikal ehrlich und beschreiben die wachsende gesellschaftliche Spaltung. Diese Produktion verleiht  Louis’ Texten eine neue Aktualität und Dringlichkeit\, die in der für Björn Gabriel typischen Live-Film-Theater-Ästhetik sinnlich erfahrbar wird. \nHinweis zum Ticketing \nDie Premiere am 14. Mai sowie die beiden Vorstellungen am 15. und 16. Mai finden im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals statt\, daher wird das Ticketing an diesen Tagen über das Festival laufen. Für alle weiteren Aufführungen können Tickets wieder regulär bei uns gebucht werden. \nRegie\, Konzept & Dramaturgie: Björn Gabriel | Videoart & Sound Design: Jan van Putten | Ausstattung & Kostümbild: Anna Marienfeld | Schauspiel: Felix Höfner\, Jona Krispin\, Lucas Rosenberg\, Jan Dziobek | Produktionsleitung: Elena Lohmann | Regieassistenz: Katharina Rettich \nTickets \nLIVESTREAM
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SUMMARY:Premiere: the future is unwritten
DESCRIPTION:Eine Produktion des Sommerblut Kulturfestival \n„Was ist das\, was in uns\, lügt\, stiehlt und mordet? Puppen sind wir\, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen – nichts\, nichts wir selbst!“ \nThe Future is Unwritten interpretiert Georg Büchners Frage neu: Was sind das für Kräfte\, die uns die relevanten gesellschaftlichen Bedrohungen immer wieder verdrängen lassen?\nWie ist es möglich\, dass wir immer wieder alle relevanten politischen Herausforderungen verdrängen\, um einen möglichst ungestörten Alltag erleben zu können? Die Empörung über eingerissene Brandmauern und zerstörte gesellschaftliche Grundrechte währt erstaunlich kurz – bis wieder eine Steuererklärung gemacht\, ein Gartenfest organisiert und ein Hund rausgebracht werden will… \nThe Future is Unwritten öffnet einen künstlerischen Echoraum für und gegen alltägliche Verdrängungsmechanismen. \nEin vielsprachiger Loop des Schweigens. Ein Versuch zu verstehen\, wie ein neuer Faschismus eine Gesellschaft zersetzen kann. \nRegie & Text: Björn Gabriel\, Regieassistenz: Katharina Speelmans\, Videoart & Sounddesign: Jan van Putten\, Videoart: Chris Hoßbach\, Ausstattung: Anna Marienfeld\, Technik & Lichtdesign: Chiara Tess Krogull\, Schauspiel: Anna Muth\, Lucas Rosenberg\, Jona Krispin\, Tomasso Tessitori\, Darsteller (Film): Avi Applestein\, Marie Korfmacher\, Amineh Arani\, Regina Welz\, Anna Marienfeld\, Malin Kemper\, Jan Dziobek\, Nicolas Randel\, Natalie Dedreux\, Komi Togbonou\, Katharina Speelmans\, visueller Prolog: Iris Haist\, Produktion: Rolf Emmerich\, Dramaturgie: Alexander Kerlin\, Regie-Hospitanz: Danae Hübner\, Projektleitung: Jonas Atzpodien de Araujo Moreira \nVorstellungen: 01.05.25 – 04.05. ab 19 Uhr (inkl. Prolog vor der Vorstellung) \nVor jeder Vorstellung ab 19 Uhr: \nIn Porträts – Fotografien sowie Illustrationen – und Text werden im Prolog: faces of the unwritten future Menschen und Biografien vorgestellt\, die aufgrund ihrer Marginalisierung von rechter Gewalt bedroht sind\, die ihren Tod fanden oder die in diesem Kontext zu Täter:innen wurden. \nDieser Prolog bringt Menschen aus unterschiedlichen Jahrzehnten im Kontext der Auswirkung rechter Gewalt zusammen und schaut sowohl in die Geschichte Deutschlands als auch in eine noch unbekannte Zukunft\, die wir mit unserem Handeln positiv gestalten können. \nInfos zur Barrierefreiheit \nDie Vorstellungen am 2. Mai und am 3. Mai werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) verdolmetscht. \nParallel zur Vorstellung gibt es einen Live-Stream. \nDer Live-Stream wird von einer Verdolmetschung in DGS begleitet. \nEs gibt eine Hörverstärkung über Induktion. \nAm 2. Mai wird die Vorstellung in Leichte Sprache übersetzt. \nAm 3. Mai wird die Vorstellung von einer Audiodeskription begleitet. \nAm 3. Mai findet vor der Vorstellung eine Touch Tour statt. Die Uhrzeit der Touch Tour wird noch bekannt gegeben. \nZur Nutzung der Audiodeskription und der Übersetzung in Leichte Sprache können eigene Kopfhörer mitgebracht werden. Der Anschluss funktioniert über einen einfachen Mini-Klinken-Stecker. \nDer Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. \nWir können rollstuhlgerechte Plätze reservieren. \nDie verschiedenen Unterstützungsbedarfe können beim Ticketkauf angegeben werden. So können wir uns gut vorbereiten. \nBlindenführ- und Assistenzhunde sind herzlich Willkommen. Gib gerne Bescheid\, wenn Du einen Hund in die Vorstellung mitbringst. \nMelde Dich gerne\, wenn Du von der nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle abgeholt und zum Veranstaltungsort begleitet werden möchtest. \nMelde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Katharina: katharina.wuerzberg [​at​] sommerblut.de. \nTickets
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